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In Geesthacht ist mein Papa schon vor 23 Jahren mit der 250er Zweiter geworden. Er hat mir erzählt, dass das damals für ihn eine absolute Mickey Maus Stecke war. Für uns war es jedenfalls die schnellste Strecke bisher und auf meiner Skala hab´ ich sie noch vor Bernsgrün als neue Lieblingsstrecke auf Platz eins gesetzt. Ich stand im Training zum ersten Mal in Reihe eins und war guter Dinge. Dass ich dann gleich zweimal Pech haben sollte und beide Male nur Fünfter werde, fand ich mehr als ungerecht. Besonders im zweiten Lauf, als ich vor Patrick auf die Zielgerade eingebogen bin und dann noch um 2 Hundertstel verloren habe, war hart. Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass mein Motorrad eins der langsamsten im Feld ist, obwohl ich nicht der schwerste Fahrer bin. Die Serienstreuung der Motoren scheint doch erheblich zu sein! Manchmal fährt der Patrick aufrecht sitzend an mir vorbei. Aber das Rennen hat riesigen Spaß gemacht und ein schwacher Trost war noch, dass ich wenigstens zwei Sekunden pro Runde schneller war als mein Alter Herr vor 20 Jahren mit 50 PS mehr! |
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Obwohl die Stecke in Garching ziemlich eng ist, habe ich mich freitags beim freien Training gut zurecht gefunden. Leider hat es dann am Samstag geregnet. Zunächst fand ich das sogar noch gut, weil ich mir dann etwas mehr ausgerechnet hätte. Aber als ich das erste mal draußen war, war ich schon sehr überrascht, wie wenig Grip die Strecke im Nassen hatte. Ich bin in den 4 Jahren, die ich jetzt Rennen fahre, noch nie auf so einem glitschigen Asphalt gefahren wie hier. Entsprechend schlecht lief´s dann auch und ich wurde einmal Sechster und einmal Fünfter. - Schwamm drüber und weiter! |
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Eine Superstrecke mit der tollen Omega Kurve! Ich bin vom ersten Moment an schnell gewesen und - hätte mich der Stolli nicht in meiner schnellsten Trainingsrunde eingebremst - wäre ich wieder in der ersten Reihe gewesen. So aber war ich nach dem Training Fünfter von 32. Es wurden mal wieder alle Klassen in einen Lauf gesteckt! Und so nahm das Übel seinen Anfang. Ich hab´ den Start verhauen und der winzige Andi Kunz aus der Südgruppe schoss in beiden Rennen aus der dritten Startreihe an mir vorbei und hat mich danach ziemlich aufgehalten. Leider ist der so leicht, dass er mir jedesmal bergauf 10 Meter abgenommen hat. Im Omega bin ich ein paarmal dran vorbeigekommen, weil die Strecke dort breit genug für zwei Linien ist, aber den Berg hoch hat er mich dann wieder geschnappt. Alleine hätte ich leicht eine Sekunde schneller fahren können, aber so durfte ich noch zufrieden sein, zweimal Vierter in meiner Klasse zu werden. Sonntags im Sachsencup bin ich dann vom zweiten Startplatz losgefahren und der Andi war wieder eine Reihe hinter mir. Es war genau das gleiche wie am Samstag. Während vorne der David, Manou und Luca die Pokale unter sich ausmachten, hing ich hinterm Andi fest und komme nicht dran vorbei. Aber ich muss auch ganz klar sagen, dass ein Teil des Problems bei mir liegt. Ich muss meine Starts verbessern, dann passiert das gar nicht erst. Der David ist ja noch schwerer als ich und kommt auch am Start gut weg. Das ist für die Zukunft das Wichtigste: Starts üben! |
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