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21.-22.5.05 Bernsgrün

28.5.05 Löschen

26.6.05 Schaafheim

10.7.05 Ampfing

16.-17.7.05 Aschersleben

Aller Anfang ist schwer. Es war klar, daß ich nicht von Beginn an gegen Jonas Folger, Markus Reiterberger und Chris Schönberger, die schon ein paar Jahre dabei sind,  ankomme. Nach hartem Kampf mit den Vincon Brüdern wurde ich schließlich  zweimal Vierter. Das war das maximal Erreichbare an diesem Tag.

Obwohl ich für Löschen ein gutes Gefühl hatte, konnte ich nur im ersten Lauf Punkte einfahren. Da war es wieder nach langem Kampf bei glühender Hitze der 4. Rang. Im zweiten Lauf hatte ich einen guten Start und lag an dritter Stelle, als mein Vorderreifen nicht mehr so wollte wie ich. Die Hitze über die zwei Tage hatte ihn ruiniert und so lag ich ohne Punkte zu holen im Dreck. Das Bike sah ganz schön demoliert aus.

WH01

In Schaafheim war am Vortag des Rennens ein freies Training angesetzt, bei dem ich nach einer Kollision mit Luca Grünwald böse abgeflogen bin. Zuerst sah es so aus, als ob wir das Bike für den nächsten Tag gar nicht mehr hinkriegen würden. Doch dann hat es mit tatkräftiger Hilfe von Guido Seifert doch noch geklappt. Leider hab´ ich mir dann durch einen Fehler das 2. Zeittraining versaut und musste von ziemlich weit hinten losfahren. Im ersten Lauf wurde ich doch noch - na klar - Vierter! Im zweiten Lauf traten nach einigen tollen Zweikämpfen leider Probleme mit der Benzinzufuhr auf. Ich wurde Platz um Platz nach hinten durchgereicht und am Ende Letzter in meiner Wertungsgruppe.

mitPatrick

Patrick Vincon und ich

In Ampfing regnete es den ganzen Tag und die Veranstaltung stand mehrfach kurz vor dem Abbruch. Leider konnte ich das Minibike vorher nie auf nasser Strecke ausprobieren. Aber auf dem Pocketbike kam ich im Regen immer gut zurecht und machte mir deswegen keine Sorgen. Im freien Training gelang es mir noch, locker und weich zu fahren und erstmals konnte ich eine Bestzeit markieren. Das war aber dann auch schon das einzige Highlight des Tages. Ich bin nach dem ersten Sturz zu verkrampft geworden und wollte ein gutes Ergebnis erzwingen. Was schon im Trockenen kaum geht, ist im Regen erst recht nicht möglich. Nach mehreren Stürzen (wieviele sag´ ich lieber nicht) musste ich mich mit einem fünften Platz aus zwei Rennen begnügen. Zu allem Überfluss ist auf dem Rückweg auch noch der Rahmen unseres Wohnwagens gebrochen und wir müssen vorläufig auf diesen Komfort verzichten. Hoffentlich hat die Seuche in Aschersleben endlich ein Ende!

Eine tolle Strecke und bestes Wetter erwarteten uns auf dem Harzring. Da ich freitags noch in die Schule musste, konnte ich diesmal nicht am freien Training teilnehmen. Dafür bin ich dann am Samstag noch einen Lauf zur Sachsenmeisterschaft als Training mitgefahren und war somit für die Rennen am Sonntag gut gerüstet. Ich startete als Fünfter und hatte gleich von Beginn an wieder meinen Dauergegner Patrick vor mir. Wir kämpften das ganze Rennen um jeden Meter und schließlich fand ich zwei Runden vor Schluss endlich das Loch, um durchzukommen und Vierter zu werden. Der zweite Lauf verlief vom Start weg eigentlich genauso, nur war er diesmal besser auf der Hut und ich fand keinen Weg an ihm vorbei. Er ist ein harter, aber fairer Gegner und die Fights mit ihm machen viel Spaß.

23.7.05 Hahn- Wildbergerhütte

Mein erstes Podium - nach dem Pech, das ich in dieser Saison hatte, ist das ein gerechter Ausgleich.

Allerdings bin ich nicht ganz zufrieden wie es zustande kam. Im ersten Rennen bin ich ziemlich einsam auf den vierten Platz gefahren, aber im zweiten Lauf war der Patrick wieder ein harter Gegner. Er hatte schon 50 Meter Vorsprung und es

Podium1

war schwierig, ihn wieder einzuholen und vorbei zu fahren. Dann ist mir der Gang in der vorletzten Runde rausgesprungen und er war wieder durch. In der letzten Runde konnte ich mich dann aber glücklicherweise nochmal vorbeibremsen. Wir dachten die ganze Zeit, es wäre um den vierten Platz gegangen. Nach der technischen Schlussabnahme waren aber doch nicht alle Motoren so gleich, wie sie hätten sein sollen und Markus wurde aus der Wertung genommen. So bekam ich meinen ersten Minibike Pokal aus der Hand von Max Deubel.

13.8.05 Wackersdorf

Die tolle Strecke in Wackersdorf hat mir von Anfang an gefallen. Deshalb hab´ ich nicht verstanden, warum ich im Training auf keine guten Zeiten gekommen bin und deshalb von so weit hinten losfahren musste. Weil aber alle drei Klassen zusammen gestartet sind, war mein Rennen dadurch praktisch schon gelaufen. Im ersten Lauf war der Start noch o.k. und ich konnte mich bis zum Patrick durchwühlen. Wir hatten dann wieder unser Duell, bis ich mich einmal verschaltet habe. Dabei gelangen mir auch endlich gute Rundenzeiten. Im zweiten Lauf hatte ich einen hundsmiserablen Start und somit keine Chance mehr, noch nach vorne zu kommen. Zweimal Fünfter in meiner Klasse war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte!

28.8.05 Geesthacht

17.9.05 Garching

24.9.05 Sachsenring

In Geesthacht ist mein Papa schon vor 23 Jahren mit der 250er Zweiter geworden. Er hat mir erzählt, dass das damals für ihn eine absolute Mickey Maus Stecke war. Für uns war es jedenfalls die schnellste Strecke bisher und auf meiner Skala hab´ ich sie noch vor Bernsgrün als neue Lieblingsstrecke auf Platz eins gesetzt. Ich stand im Training zum ersten Mal in Reihe eins und war guter Dinge. Dass ich dann gleich zweimal Pech haben sollte und beide Male nur Fünfter werde, fand ich mehr als ungerecht. Besonders im zweiten Lauf, als ich vor Patrick auf die Zielgerade eingebogen bin und dann noch um 2 Hundertstel verloren habe, war hart. Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass mein Motorrad eins der langsamsten im Feld ist, obwohl ich nicht der schwerste Fahrer bin. Die Serienstreuung der Motoren scheint doch erheblich zu sein! Manchmal fährt der Patrick aufrecht sitzend an mir vorbei. Aber das Rennen hat riesigen Spaß gemacht und ein schwacher Trost war noch, dass ich wenigstens zwei Sekunden pro Runde schneller war als mein Alter Herr vor 20 Jahren mit 50 PS mehr!

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Obwohl die Stecke in Garching ziemlich eng ist, habe ich mich freitags beim freien Training gut zurecht gefunden. Leider hat es dann am Samstag geregnet. Zunächst fand ich das sogar noch gut, weil ich mir dann etwas mehr ausgerechnet hätte. Aber als ich das erste mal draußen war, war ich schon sehr überrascht, wie wenig Grip die Strecke im Nassen hatte. Ich bin in den 4 Jahren, die ich jetzt Rennen fahre, noch nie auf so einem glitschigen Asphalt gefahren wie hier. Entsprechend schlecht lief´s dann auch und ich wurde einmal Sechster und einmal Fünfter. - Schwamm drüber und weiter!

Eine Superstrecke mit der tollen Omega Kurve! Ich bin vom ersten Moment an schnell gewesen und - hätte mich der Stolli nicht in meiner schnellsten Trainingsrunde eingebremst - wäre ich wieder in der ersten Reihe gewesen. So aber war ich nach dem Training Fünfter von 32. Es wurden mal wieder alle Klassen in einen Lauf gesteckt! Und so nahm das Übel seinen Anfang. Ich hab´ den Start verhauen und der winzige Andi Kunz aus der Südgruppe schoss in beiden Rennen aus der dritten Startreihe an mir vorbei und hat mich danach ziemlich aufgehalten. Leider ist der so leicht, dass er mir jedesmal bergauf 10 Meter abgenommen hat. Im Omega bin ich ein paarmal dran vorbeigekommen, weil die Strecke dort breit genug für zwei Linien ist, aber den Berg hoch hat er mich dann wieder geschnappt. Alleine hätte ich leicht eine Sekunde schneller fahren können, aber so durfte ich noch zufrieden sein, zweimal Vierter in meiner Klasse zu werden. Sonntags im Sachsencup bin ich dann vom zweiten Startplatz losgefahren und der Andi war wieder eine Reihe hinter mir. Es war genau das gleiche wie am Samstag. Während vorne der David, Manou und Luca die Pokale unter sich ausmachten, hing ich hinterm Andi fest und komme nicht dran vorbei. Aber ich muss auch ganz klar sagen, dass ein Teil des Problems bei mir liegt. Ich muss meine Starts verbessern, dann passiert das gar nicht erst. Der David ist ja noch schwerer als ich und kommt auch am Start gut weg. Das ist für die Zukunft das Wichtigste: Starts üben!

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